Buchholz
Buchholz fand schon früh in den Geschichtsbüchern Erwähnung. Im Jahre 920 wurden vermutlich die ersten Höfe durch das im selben Jahr gegründete Kloster St. Margaretha zu Waldkirch angelegt, beiderseits der Dorfallmendstraße, der heutigen Alten Dorfstraße. Der Ort gehörte um 1300 zur Herrschaft der Kastelberger, später zeitweise zu Österreich. Eine Kirche in Buchholz wurde 1341 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist jedoch vermutlich älter, denn auf dem Friedhof um die Kirche sollen 30 bei der 1298 im benachbarten Suggental durch eine Unwetterkatastrophe umgekommene Bergleute bestattet sein. Buchholz ist ein bäuerlicher Ortsteil, dessen Landwirte sich seit 1833 dem Weinbau zugewandt haben. Im Jahre 1892 wurde die alte barocke Kirche abgerissen und die neugotische Kirche eingeweiht. Dieser Bau existierte bis 1969. Ein Jahr später weihte man die heutige Kirche ein. Im selben Jahr wurde der Neubau des Rathauses Buchholz fertig und 1973 dann der Kindergarten. Buchholz mit dem Ortsteil Batzenhäusle am Südrand der Waldkircher Gemarkung sind für ihren Obst- und Weinbau bekannt. Von der Buchholzer „Sonnhalde“ kommen Spätburgunder, Ruländer, Müller-Thurgau und Gewürztraminer, die auch unter den verwöhnten und erfahrenen Viertele-Spezialisten im Breisgau einen ausgezeichneten Ruf genießen. Auch mit den weitflächigen Erdbeerfeldern und Obstplantagen haben die Buchholzer bewiesen, dass sie die Vorzüge der Natur wirtschaftlich zu nutzen verstehen. Im Gebiet Batzenhäusle haben mittelständische Betriebe der Holz- und Metallverarbeitung neue Arbeitsplätze geschaffen. Weitere Informationen rund um Buchholz finden Sie unter: Buchholz im Internet
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