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Veranstaltungen 2007


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Bergbau im Suggental

Die Gruben wurden im 12. Jahrhundert von den Herzögen von Zähringen ausgebeutet. Rund 300 Bergleute waren zur Blütezeit des Silberabbaus im Suggental beschäftigt und lebten dicht gedrängt im oberen Teil des Tales. Als der Suggentalbach nicht mehr ausreichte, um das Erz zu waschen, wurde ein 15 km langer Kanal von St. Peter im Schwarzwald bis oberhalb Suggentals gebaut und ein Stausee angelegt. Vermutlich nach einem schweren Unwetter (siehe hierzu die Sage) brach der Staudamm, die gesamte Grubenanlage wurde überflutet und 150 bis 300 Bergleute ertranken in den Stollen.

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Seit 1985 sind die Mitglieder der "Bergbauforschungsgruppe Suggental" dabei, Stollen teilweise wieder aufzugraben, zu restaurieren und mit aktiver Unterstützung der Stadt Waldkirch wieder begehbar zu machen.

Derzeit richte sich das Hauptaugenmerk auf die Instandhaltung des St.-Josephi-Stollens. Von diesem Hauptstollen, der sich vom "Mundloch" (Eingang) an der Straße 450 Meter ins Berginnere erstreckt, sind bislang rund 300 Meter freigelegt. "Das letzte Stück ist noch nicht zugänglich. Dort steht ein Bereich von ungefähr 30 Metern Länge noch unter Wasser.

Bei den ein- bis zweistündigen Führungen lernen die Besucher einen weiteren Teil des Bergwerks kennen, den St. Anna-Stollen mit der rekonstruierten mittelalterlichen Wasserpumpe. Der St. Anna-Stollen, an dessen Ende die "Ausfahrt" ist, verläuft oberhalb des St.-Josephi-Stollens und ist mit diesem über eine enge, steile "Auffahrt" (Sprossenleiter) verbunden. Eine Besichtigung ist auf jeden Fall spannend. Die erfahrenen Führer haben viele Erzählungen über ihr Bergwerk und den Bergbau im allgemeinen auf Lager. Die Besucher sollten einen stabilen Kreislauf haben und etwas beweglich sein: Die Luft ist feucht, die Gänge sind niedrig und eng. Im St.-Josephi-Stollen heißt es an einer Stelle bücken und im Entengang vorwärts marschieren: Über ein paar Meter ist der Gang dort nur 80 Zentimeter hoch und 60 Zentimeter breit. Doch die Mühe lohnt sich.

Jährlich Anfang September kann der Stollen im Rahmen des Stollenfestes besichtigt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.erdgeschichte.de/

http://www.silberbergwerk-suggental.de/

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