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Veranstaltungen 2007


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Suggentäler Schreckli Drucken
Suggentäler Schreckli

Zur Fasnet 1976 entwarf der damalige Zunftmeister Peter Müller das erste Suggentäler Narrenhäs, das seine Mutter schneiderte, und die Holzlarve, die nach Vorstellungen von Sepp Spiegelhalter aus St. Peter geschnitzt wurde. Bei der Fastnachtsveranstaltung der freiwilligen Feuerwehr Suggental tragt dann diese "Urschreckligestalt" zum ersten Mal öffentlich auf. Mit Begeisterung wurde die Neuschöpfung vor allem von den jungen Suggentälern aufgenommen, die am Sonntag Lätare zum ersten Mal wieder nach 20-jähriger Pause den alten Brauch des Scheibenschlagens ausübten. Am 11. April des selben Jahres fand dann die Gründungsversammlung der Narrenzunft Suggental auf dem Adamshof statt. Die neu gechaffene Gestalt wurde unverändert angenommen. In Niederwinden fand man in Frau Eschle eine tüchtige Hässchneiderin und in Sepp Spiegelhalter aus St. Peter den Larvenschnitzer. Nach längeren Überlegungen gab man der Suggentäler Narrengestalt den Namen "Schreckli".

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Auf die kommende Fastnet 1977 hin wählte man einen provisorischen Vorstand, dem Peter Müller (Vorsitzender), Martin Saier (Stellvertreter), Jakob Schmitz (Kassierer), Lucia Drayer (Schriftführerin), Anita Schätzle und Helmut Schwarz angehörten.

Im Sommer 1977 entwarf man die heutige Satzung und die Bestimmungen zum Narrenhäs, die am 23. Juni 1977in einer Generalversammlung angenommen wurde. Zum selben Zeitpunkt wählte man den Narrenrat neu. Aus der geheimen Wahl ging Peter Müller als Zunftmeister, Helmut Schwarz als stellvertretender Zunftmeister, Helga Schätzle als Zunftschreiberin, Jakob Schmitz als Säckelmeister, Horst Zimber als Vertreter der Passiv-Mitglieder, Bernhard Drayer und Gerd Saum als Beisitzer hervor.

Der Zunft gehörten im ersten Jahr bereits 21 aktive Hästräger an. Im zweiten Jahr erhöhte sich die Zahl der Hästräger auf 30. Für die Fasnet 20001 wurden bereits 12 neue "Schreckli" in die Zunft aufgenommen. Hinzu kommt noch der Narrensomen und die derzeit 40 passiven Mitglieder. Damit ist man im Vergleich zu 380 Einwohnern in Suggental (im Jahr 2000) zu einem stattlichen Verein herangewachsen. Die Zunftgründungsmitglieder und die meisten Aktiven sind junge Narren im Alter von 18 bis 25 Jahren.

Der jüngste Brauch des "Schrecklirufens" am Schmutzigen Donnerstag und die "Verbannung" der Schreckli am Fasnetsdienstag haben ihren Sinn in dem befristeten Auftreten der Fasnetsgestalt. Auch das Ausrufen der Fasnet und das Narrenbaumstellen am Schmutzigen Donnerstag sind neu geschaffene Bräuche. In der Vorfasnetszeit gibt ein "Zunftabend" den Suggentäler Narren die Möglichkeit, mit witzigen närrischen Beiträgen der Bevölkerung den Narrenspiegel vorzuhalten. Die begonnene Tradition einer Tanzveranstaltung am Fasnet Montag wird fortgesetzt. Hiebei treten die im ganzen Elztal bekannten Schnurrgruppen auf.

Musikdirektor Alfons Teuber und Lehrer Leonhard Klimmek schufen 1976 den "Schrecklimarsch", der auf allen Umzügen und sonstigen Veranstaltungen gespielt wird.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.stadt-waldkirch.de/suggental/narrenzunft.html

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