Jeggle: "Sie sind auf dem richtigen Weg"BURGRIEDEN (te) Der ländliche Raum sieht sich, bedingt durch den Strukturwandel, einer Vielzahl von Herausforderungen und Problemen gegenüber. Das Pilotprojekt "Lebensqualität durch Nähe" ist ein Beispiel dafür, wie dieser Entwicklung wirksam gesteuert werden kann. Das betonte am Samstag die Europaabgeordnete Elisabeth Jeggle.
Mit großer Fachkompetenz referierte die CDU-Politikerin beim Forum "Lebensqualität durch Nähe" (LQN) in Burg-rieden zum Thema "Lebensqualität in ländlichen Gemeinden im Fokus der künftigen EU-Förderung". Vorab zollte sie den Mitstreitern in den baden-württembergischen LQN-Pilotgemeinden Respekt und Anerkennung. Sie hätten Verantwortung übernommen. "Ich bin stolz auf Sie", sagte Jeggle, "Sie sind auf dem richtigen Weg." Mit Nachdruck appellierte sie an die Zuhörer, weiter alles zu tun, damit der ländliche Raum nicht noch mehr unter Druck gerate. Jeggle, selbst in Ehrenämtern tätig und bekennende Landfrau, sagte den Menschen im ländlichen Raum mit Blick auf die künftige EU-Förderung Unterstützung zu. "Schauen Sie sich die förderfähigen Programme an, werden Sie selbst aktiv, um Geld von der EU zu bekommen", empfahl sie. Die Tagungsteilnehmer in Burgrieden unterzeichneten eine Resolution, in der sie die weitere finanzielle Förderung der LQN-Projektleitungsstelle mit Ingrid Engelhart vom Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg wünschen. Das läuft bei uns. BURGRIEDEN (te) Der ländliche Raum sieht sich, bedingt durch den Strukturwandel, einer Vielzahl von Herausforderungen und Problemen gegenüber. Das Pilotprojekt "Lebensqualität durch Nähe" ist ein Beispiel dafür, wie dieser Entwicklung wirksam gesteuert werden kann. Das betonte am Samstag die Europaabgeordnete Elisabeth Jeggle. Mit großer Fachkompetenz referierte die CDU-Politikerin beim Forum "Lebensqualität durch Nähe" (LQN) in Burg-rieden zum Thema "Lebensqualität in ländlichen Gemeinden im Fokus der künftigen EU-Förderung". Vorab zollte sie den Mitstreitern in den baden-württembergischen LQN-Pilotgemeinden Respekt und Anerkennung. Sie hätten Verantwortung übernommen. "Ich bin stolz auf Sie", sagte Jeggle, "Sie sind auf dem richtigen Weg." Mit Nachdruck appellierte sie an die Zuhörer, weiter alles zu tun, damit der ländliche Raum nicht noch mehr unter Druck gerate. Jeggle, selbst in Ehrenämtern tätig und bekennende Landfrau, sagte den Menschen im ländlichen Raum mit Blick auf die künftige EU-Förderung Unterstützung zu. "Schauen Sie sich die förderfähigen Programme an, werden Sie selbst aktiv, um Geld von der EU zu bekommen", empfahl sie. Die Tagungsteilnehmer in Burgrieden unterzeichneten eine Resolution, in der sie die weitere finanzielle Förderung der LQN-Projektleitungsstelle mit Ingrid Engelhart vom Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg wünschen. Das läuft bei uns. Die Vertreter der Pilotgemeinden präsentierten ihre Projekte unter dem Motto "Das läuft bei uns". Das Spektrum der auf den Weg gebrachten Aktionen und Leistungen reichte von der "Hilfe von Haus zu Haus" über die Gestaltung des Ortsbildes bis hin zur Nahversorgung im Ort. Neue Themen, Ideen und Aktivitäten wurden aufgegriffen, Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht und vielleicht auch für die ein oder andere Pilotgemeinde Starthilfe gegeben. Vertieft wurden die Anregungen bei den anschließenden vier Foren, die sich ebenfalls mit den "Herausforderungen im ländlichen Raum" beschäftigten und zumindest im Ansatz Lösungen offerierten. Fazit der engagiert geführten Gespräche und Diskussionen: "Wir tun es nicht für uns, sondern für unsere Gemeinde, um die Lebensqualität der Bürger möglichst langfristig zu sichern." Auch dürfte sich die Zielvorgabe der Forumsleiterin Engelhart für den Samstag erfüllt haben: Sie hatte allen Besuchern einen informativen Nachmittag gewünscht, "damit Sie viel für Ihre Arbeit mit nach Hause nehmen können". Immer zu einem Späßchen aufgelegt: Bürgermeister Josef Pfaff erfreute die Referentin Elisabeth Jeggle mit einem auf heimischer Streuobstwiese geernteten Apfel. (Stand: 24.10.2005 00:00) |