Wenn diese zwei sich streiten, freut sich das Publikum. Zwischen dem Dichter (Herr Busse) und der Sängerin (Frau Prosperi) tobt ein Partnerclinch. Er haut ihr die Wortspiele um die Ohren und tanzt sein Ganzkörperkabarett. Sie beatet ihm Paroli mit ihrer Trommelei auf allem, was ihr in die Quere kommt: Tisch, Manuskripte, Körper und Fußboden. Was sich da vordergründig abspielt, ist allerdings ein raffinierter Beutezug im Sinn-Dickicht der deutschen Sprache. „Deutsch ist dada" versteht sich als „project in progress", denn für die selbsternannten Lingual-Archäologen Busse/Prosperi ist Sprache eben ein unerschöpflicher Fundus.
Sprachlust, Sprachspiel, Sprachkritik und Spracherfindung sind Vergnügungen, die - im Gegensatz zu den meisten anderen
Freizeitverrichtungen - allein der jedermensch zur Verfügung stehenden Mundund Denkwerkzeuge bedürfen.